Ein Abend fürs Herz – und für alle, die es am Laufen halten.
Am 27. März 2026 wurde es im Gemeindesaal in Gosen alles andere als ruhig – denn der Ausschuss für Soziales, Bildung und Gesundheit hatte zum Abend des Ehrenamts geladen.
Und was sollen wir sagen? Es war voll. Richtig voll. Mit Menschen, mit guter Laune – und ja, auch mit ganz viel Engagement.Schon in der Vorbereitung zeigte sich: Ehrenamt läuft nicht nur mit Herzblut, sondern manchmal auch mit einem guten Schluck … oder zwei. Sagen wir es, wie es ist – die ein oder andere Weinflasche hat uns durch die Planungsphase begleitet. Rein aus organisatorischen Gründen natürlich.
Volles Haus, volles Programm, volle Begeisterung
Am Abend selbst waren zahlreiche Vereine und Ehrenamtliche aus unserer Gemeinde vertreten – und das hat man gespürt. Diese besondere Mischung aus Stolz, Freude und Gemeinschaft lag förmlich in der Luft. Wir starteten musikalisch: Musizierende der Musikschule Fröhlich brachten ihre Akkordeons mit – und die klangen alles andere als verstaubt. Moderne Musik, fröhlich interpretiert.
Und dann – mitten im Auftritt – wurde es plötzlich ernst: Einsatz für unsere Freiwilligen Feuerwehren. Ohne zu zögern sprangen die Kameradinnen und Kameraden aus Gosen und Neu Zittau auf und rückten aus. Kein Warten, kein großes Aufheben – infach machen.
Genau das ist Ehrenamt – Genau dafür stehen sie – Und genau dafür gebührt ihnen unser größter Respekt.
Tanzen, Singen, Mitmachen
Nach diesem kurzen, aber eindrucksvollen Moment ging das Programm weiter.
Bürgermeister Frank Nakoinz, Madeleine Greinert (Abteilungsleitung Soziales, Amt Spreenhagen) sowie Anne Pohl – Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Bildung und Gesundheit und stellvertretend für das Organisationsteam – richteten sich mit wertschätzenden Worten an die 120 Gäste.
Nach einer stärkenden Pause mit heißer Suppe und einem reichhaltigen Pizzabuffet waren alle bestens versorgt und bereit für die nächsten Programmpunkte.
Die Seniorentanzgruppe übernahm und holte den Saal mit ihrer Energie und Freude komplett ab.
Geschichten und Liedern schauten Walburga Raeder und Bert Ein echtes Highlight war natürlich auch Jan Schnuppe, der mit drei Liedern für ordentlich Stimmung sorgte.
Lieber Janni, falls du das liest: Danke!
Du hast die Bühne gerockt – und ja, wir sagen es ganz offiziell: Du bist eine kleine Rampensau. Und das ist als Kompliment gemeint.
Das Quiz, an dem Google verzweifelt
Für viele ebenfalls ein Höhepunkt: unser Dorf-Quiz. Fragen, die so speziell waren, dass weder Google noch KI eine Chance gehabt hätten. Hier ging es um echtes Insiderwissen – und um die Erkenntnis, dass man seinen eigenen Ort vielleicht doch noch ein bisschen besser kennenlernen kann.
Dorfkinder, Emotionen und ein perfekter Abschluss
Ein besonders schöner Moment war die Darbietung von Jan und Anne mit „Wir sind alle Dorfkinder“. Unterstützt von mehreren kleinen und großen Dorfkindern auf der Bühne wurde schnell klar: Hier geht es nicht nur um ein Lied – hier geht es um ein Lebensgefühl. Dann kam der krönende Abschluss: Jans Lied „Für die Liebe“.
Emotional, ehrlich, berührend. Der Saal wurde still, die Stimmung intensiv – und jeder, der dabei war, hat diesen Moment gespürt.
Und danach? Naja … Nach dem offiziellen Teil wurde aufgeräumt. Wirklich. Erst wurde aufgeräumt. Und dann … sagen wir mal so:
Es gab da noch eine kleine spontane Aftershow-Party. Mit ganz wenigen Köpfen, aber toller Stimmung.
Danke – und bitte mehr davon!
Wir blicken zurück auf einen Abend, der uns nicht nur viel Arbeit, sondern vor allem unglaublich viel Freude gemacht hat.
Die letzten Wochen waren stressig – aber es hat sich mehr als gelohnt.
Euer Zuspruch, eure Begeisterung und eure Dankbarkeit bedeuten uns wirklich viel.
Was uns ganz besonders berührt hat:
Wir sind überwältigt von dem Engagement all derjenigen, die einfach nur Licht im Saal gesehen haben, während wir am Planen, Vorbereiten und Dekorieren waren – und kurzerhand reingekommen sind, um mit anzupacken. Beim Banner aufhängen, bei der Technik, beim Putzen oder einfach mit der Frage: „Hey, kann ich euch noch irgendwie helfen?“
Genau diese spontanen Momente zeigen uns, was für eine tolle Gemeinschaft wir hier haben. Und sie sind mindestens genauso wertvoll wie der Abend selbst.
Ein besonderer Dank gilt auch dem Herrmann’s im Märkischen Hof für die tolle gastronomische Versorgung und die Getränke an diesem Abend.
Wir haben die große Hoffnung: Das war nicht das letzte Mal. Vielleicht war das ja der Anfang einer neuen Tradition in unserer Gemeinde.
Wir wären bereit. (Der Wein auch.)
Euer Orga-Team Aline Bauer, Filip Schnuppe, Anne Pohl
